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Zittau - zeitloses Schatzkästchen

Im südöstlichsten Zipfel Sachsens liegt die Stadt Zittau mit ihren 30.000 Einwohnern, die auf nunmehr 770 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken können. Am Dreiländereck zu Polen und Tschechien findet man sich inmitten einer zauberhaften natürlichen Umgebung wieder – die sanften grünen Hügel des Zittauer Gebirges bieten einen eindrucksvollen Rahmen für eine der schönsten sächsischen Städte.

Die größte Attraktion Zittaus hat eine 1000-jährige Tradition und kann sich zu Recht als einzigartiger Kunstschatz bezeichnen: die beiden mit christlichen Motiven fein verzierten Fastentücher, die zur Osterzeit ihren Platz in der Kirche fanden. Vor allem das Große Zittauer Fastentuch ist mit Ausmaßen von 6,80 m x 8,20 m ein textiles Meisterwerk! Zur bewegten Geschichte Zittaus gehört auch ihre großflächige Zerstörung vor 250 Jahren im Siebenjährigen Krieg. Doch unter dem Städtebauer C.A. Schramm wurde viel Neues erschaffen, ein prächtiger Beweis ist das Rathaus mit seinen Sandsteinfiguren, Glasmalereien und dem 50 m hohen Turm. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören darüber hinaus die St. Johanniskirche, die Klosterkirche, das Salzhaus, die urigen Keller und Gewölbe sowie die erstklassig erhaltene Altstadt – vielleicht vernimmt man bei einem Spaziergang auch das Meißner Porzellanglockenspiel! Außerdem sorgen Museen, Theater, gemütliche Restaurants und jährliche Veranstaltungen für Kurzweil in dem ostsächsischen Städtchen.

Wenn die Füße nach all diesen kulturellen Highlights nach Entspannung rufen, ist man im Grünen Ring, der sich um die alte Stadtmauer zieht oder in der Parkanlage am Heffterbau bestens aufgehoben. Eine Reminiszenz an glorreiche Zeiten ist die immer noch verkehrende Schmalspurbahn – so lassen sich die umliegenden Kurorte Jonsdorf oder Oybin im Zittauer Gebirge auf unkonventionelle Weise erreichen.

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